Die von Helmut Lange, dem Chef der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) skizzierte Personalsituation in seiner Behörde ist dramatisch. Seine Befürchtung, dass es aufgrund der hohen Fallzahlen und der daraus resultierenden Arbeitsbelastung für die Staatsanwälte zu Fehlern kommen könnte, ist ein deutliches Alarmsignal.

Dazu erklärt der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Frankfurt (Oder) Dr. Peter Wolff: "Es darf nicht dazu kommen, dass Verfahren nicht bearbeitet werden können oder gar Fehler gemacht werden, weil nicht genügend Staatsanwälte da sind. Deshalb fordern wir den Justizminister auf, seiner Pflicht nachzukommen. Wir unterstützen das Anliegen von Helmut Lange und erwarten, dass die Staatsanwaltschaft mit den notwendigen Stellen ausgestattet wird. Die Zeiten der Lippenbekenntnisse und Ankündigungen der rot-roten Landesregierung muss endlich vorbei sein."

Und Peter Wolff ergänzt: "Ich fordere den Justizminister auf, mindestens fünf neue Stellen für Staatsanwälte in Frankfurt (Oder) zu schaffen, damit die umfangreichen Aufgaben erfüllt werden können. Gerade der Schwerpunkt der Frankfurter Staatsanwaltschaft auf dem Gebiet der grenzüberschreitenden Kriminalität erfordert ein höheres Maß an Engagement durch die Landesregierung."

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