CDU fordert Erhalt der BStU-Außenstelle in Frankfurt (Oder)

Die Frankfurter CDU fordert den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg und den Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) auf, sich für den Erhalt der BStU-Außenstelle in Frankfurt (Oder) einzusetzen.

Die Außenstelle des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen ist eine wichtige Anlaufstelle in unserer Stadt. Denn hier können sich die Bürgerinnen und Bürger aus erster Hand und bei fachkundigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die ganz praktischen Auswirkungen des Unrechts in der DDR informieren.

Dazu erklärt der CDU-Kreisvorsitzende Michael Möckel: „Wer an einer lebendigen Erinnerungskultur in unserer Stadt und in Brandenburg interessiert ist, muss sich für den Erhalt der BStU-Außenstelle in Frankfurt (Oder) einsetzen. Die Außenstelle des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen ist als einzige ihrer Art in Brandenburg eine wichtige Anlaufstelle für die Opfer der Stasi-Machenschaften. Und als diese muss die Außenstelle erhalten bleiben.

Darüber hinaus kann die BStU-Außenstelle zukünftig eine stärkere Rolle in der Bildungs- und Wissenschaftslandschaft unserer Stadt einnehmen. Es ist zum Beispiel vorstellbar, dass es ein verstärkter Austausch mit Frankfurter Schulen initiiert wird und auch die Europa-Universität Viadrina – und da besonders die kulturwissenschaftliche Fakultät – die BStU-Außenstelle als Partner in der historischen Aufarbeitung des DDR-Unrechts versteht.“

Einen Bericht in der MOZ zu diesem Thema finden Sie hier.

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